GS-Ausflug nach Beuren

Zeitreise im Freilichtmuseum Beuren

In Aussicht auf die Projekttage am Ende des Schuljahres unter dem großen Thema „Museum“ war es kurz nach den Pfingstferien soweit: die gesamte Grundschule der Freibühlschule war zu Besuch im Freilichtmuseum Beuren und reiste zurück in der Zeit.

Das war für alle Grundschüler ein erlebnisreicher und aktionsreicher Ausflug, den die vier Klassen in verschiedenen altersgerechten Themengruppen erlebten.

 

Klasse 1 und 2 lernten alte Kinderspiele und somit das Leben in der Kindheit vor rund 200 Jahren kennen, die sie auch begeistert ausprobierten. Da wurden beispielsweise Ringe geworfen oder Reifen um die Wette angetrieben.

Die Schüler durften sich auf dem gesamten Gelände frei bewegen und waren fasziniert von den alten Häusern mit ihren originalgetreu wiederaufgebauten Stuben und Küchen. Besonderer Anziehungspunkt waren natürlich die Schafe, die sich geduldig streicheln ließen.

Klasse 3 war für das Projekt „Vom Schaf zu Wolle zum Filz“ angemeldet. Sie besichtigten das Haus eines Schäfers und einen echten alten Schäferkarren, bevor sie ebenfalls die Schafe auf ihrer Weide besuchten. Dann gingen  sie selbst ans Werk und filzten eigenhändig mit bunter Wolle farbenfrohe Filzbälle.

Klasse 4 lernte unter dem Motto „Brennt wie Zunder“ eine Menge über die Lebensweise in einem alten Ohmenhauser Haus, wie dort die Familie Kittelberger mithilfe von Feuer ihren Alltag bewältigte. Feuer als Licht-, Heizungs- und Kochquelle hatte eine zentrale Bedeutung, deren Erzeugung mit Anstrengung verbunden war. So mühten sich die Viertklässler geduldig und ausdauernd mit Feuerbohrern, Feuersteinen und Schlageisen und kamen dabei ordentlich ins Schwitzen. Aber die Gesichter strahlten, wenn Funken stoben oder das Holzstöckchen wenigstens ordentlich warm wurde.

Zum gelungenen Abschluss des erlebnisreichen Ausflugs gehörte das Herumtoben und Spielen auf dem wunderbar im Grünen angelegten Dorfspielplatz des Museums. Reich an Erlerntem und lustigen Erlebnissen kletterten die Albkinder wieder in den großen Bus, den der Förderverein der Freibühlschule freundlicherweise mitfinanzierte, und ließen auf der Heimfahrt immer wieder die Highlights Revue passieren.

 

(Iwona Werz/Juni 2026)

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