Streuobst-Projekt 2016

Streuobst-Projekt Teil 6

JAKOB LEBEL IST DER BESTE!

Das Kalenderjahr neigt sich dem Ende zu, und leider ging nun für die Dritt- und Viertklässler des Regelzugs an der Freibühlschule Großengstingen auch das Streuobst-Projekt zu Ende, das sie durch das Jahr begleitet hatte.

 

Mit einer letzten Unterrichtseinheit bereiteten die beiden Streuobstpädagogen, Birgit Wester und Frank Höwner, den Schülern aber noch einmal einen überaus lehr- und erfahrungsreichen Nachmittag. Diesmal ging es darum, verschiedene heimische Apfelsorten kennenzulernen und sie gemeinsam zu verkosten. Sechs von rund 3000 existierenden Apfelsorten hatten die beiden Pädagogen mitgebracht und die Kinder durften nun gruppenweise zuerst einmal die inneren und äußeren Merkmale der jeweiligen Apfelsorte untersuchen. Dazu mussten die Äpfel längs und quer aufgeschnitten werden. Gemeinschaftlich trugen die Schüler ihre Ergebnisse zusammen und examinierten die Äpfel gründlich von der Schale über den Stiel bis ins Kerngehäuse. Natürlich verkosteten sie das jeweilige Fruchtfleisch und stellten fest, ob es ihnen schmeckte oder nicht.

So folgte gleich darauf auch der Höhepunkt der „Apfel-Verkostung“! Jedes Kind bekam jeweils ein Stück von jeder Apfelsorte auf den Teller, um beim Essen der Apfelschnitze feststellen zu können, welche Apfelsorte am besten schmeckte. Dann folgte eine Abstimmung und schnell wurde klar: fast alle Kinder mochten die Sorte „Jakob Lebel“ am liebsten – nicht so verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Klasse im Frühjahr einen jungen Baum eben dieser Sorte auf der Wälder’schen Streuobstwiese gepflanzt hatte!!

Weiter beliebte Sorten waren Berlepsch und Danziger Kantapfel – exotische Namen für manchen Erwachsenen. Nicht so für die Grundschüler, die sich nun wie kleine Experten in Sachen Regionale Apfelsorten fühlen!

Am Ende der letzten gemeinsamen Veranstaltung zogen die Streuobstpädagogen ein kurzes Resümee mit den Schülern. Viele Fakten hatten die Kinder gelernt, unglaublich viele hautnahe Erfahrungen hatten sie gemacht und nicht zuletzt hatten sie kräftig mit Hand angelegt bei der Herstellung des eigenen Apfelsafts. Stolz blätterten sie in ihren Streuobstheften, die, bestückt mit Zeichnungen, Fotos und Sachinformationen, eine wunderschöne, nachhaltige Erinnerung sind.

Nun blieb nur noch, Danke zu sagen und das erledigten im Namen der ganzen Klasse die Klassensprecher Vincent Hummel und Hannah Vollmer. Dabei übergaben sie eine Fotokarte mit den Unterschriften aller Beteiligten, eine Foto-CD und einen süßen Gruß an Frau Wester und Herrn Höwner. Noch ein letztes Gruppenfoto zum gelungenen Abschluss eines großartigen Projekts, das wir nur wärmstens weiterempfehlen können!

Streuobst-Projekt Teil 5

SELBSTGEMACHTER APFELSAFT SCHMECKT AM BESTEN!

„Ooooh … lecker!“ Genüsslich probierten die Dritt- und Viertklässler des Regelzugs der Freibühlschule immer wieder das gelungene Erzeugnis ihrer Apfelernte. Und das hatten sie sich nach den anderthalb Stunden angestrengter Arbeit auch redlich verdient!

Im Zuge des Streuobst-Projektes, an dem die Klasse schon seit März teilnimmt, stand nun passend zur Jahreszeit die Apfelernte mit anschließender Saftherstellung auf dem Programm. Von der Schule wanderten die Schüler hinaus zur Wälder’schen Streuobstwiese am Großengstinger Ortsrand.

Dort gingen die Schüler bestens ausgerüstet mit schuleigenen Geräten wie Obstmühle und Saftpresse unter der Anleitung der Streuobstpädagogen Birgit Wester und Frank Höwner ans Werk. Zuerst sollten Äpfel aufgelesen und nach guten und schlechten, also faulen oder wurmstichigen Exemplaren sortiert werden. Merlin trug Hände voller brauner Äpfel zum Kompost. Alessia, Isabell und Nico rannten eifrig mit vollen Körben hin und her und schnell füllte sich die große Wanne, in der die Äpfel als Nächstes gewaschen wurden. Ärmel hochgekrempelt und mit roten Backen – Lina, Klarissa und Patricia rubbelten die Äpfel sauber.

An Tischen wurden die Äpfel nun mit Messern halbiert, um sie besser verarbeiten zu können. Niclas, Rahel und Max arbeiteten vorsichtig und gewissenhaft, damit niemand verletzt wurde. Bei der Arbeit mit der Obstmühle waren vor allem starke Jungs gefragt – Blay, Habibullah, Elias und Kai kamen ordentlich ins Schwitzen. Aber auch Hannah gab ihr Bestes, damit die Äpfel klein geschreddert wurden. Die erzeugte Maische wurde in der Saftpresse ausgepresst, die fachmännisch von Realschullehrer Wolfgang Wünsch betreut wurde, der früher schon lange Jahre mit älteren Schülern an diesen Geräten gearbeitet hatte. Begeistert beobachteten Nikita und Rouven, wie der braune Apfelsaft durch den Schlauch in die Kannen tröpfelte. Schließlich konnten die fleißigen Arbeiter ihr Ergebnis in Flaschen und einem Kanister bewundern – über 15 Liter Apfelsaft! Natürlich wurde sofort probiert und alle befanden den Saft für ungemein lecker! Auch in den darauffolgenden Schultagen freuten sich die Kinder noch daran. Und so wird ihnen die Herstellung von Apfelsaft sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.

Ein besonderes Highlight zum Schluss war für alle Schüler die Fahrt im großen Anhänger am Traktor von Harald Keppler vom Großengstinger Obst- und Gartenbauverein, der das ganze Unternehmen hervorragend unterstützte. Schon am Morgen hatte er mit dem Kindergarten Apfelsaft hergestellt und stand nun auch der Schulklasse mit allem Material sowie tatkräftiger Hilfe zur Seite.

Dafür an dieser Stelle ein besonders dickes Dankeschön an Herrn Wünsch und Herrn Keppler!!!

Streuobst-Projekt Teil 4

VON HEUPFERDEN UND BAUMWANZEN

Diesmal hatten sich die Dritt- und Viertklässler des Regelzugs der Freibühlschule einen besonders sonnig-heißen Tag für den Besuch auf der Streuobstwiese ausgesucht. Darum waren sie umso erleichterter, als sie sich mit ihren mitgebrachten Decken im Schatten eines weit ausladenden Apfelbaums niederlassen durften. Mit einer luftigen Brise ließ es sich dort gut aushalten, während die Streuobstpädagogen Birgit Wester und Frank Höwner das aktuelle Thema vorstellten: Es ging um Kleintiere und Insekten, die auf der Streuobstwiese leben.

Alle Kinder staunten, als sie erfuhren, dass ca. 80% aller Tiere auf der Welt Insekten sind, die man hauptsächlich an ihren sechs Beinen erkennen kann. Sofort hakte Tim nach: „Bei mir ist eine Ameise auf der Decke – wie viele Beine hat die?“ Und schnell prüften die Kinder erfolgreich nach, mit ihren sechs Beinen ist die Ameise also auch ein Insekt!

Nun schritten die Kinder zur Tat und fingen mit ihren Becherlupen Tiere im hohen Gras, die ihnen nun für eine kurze Zeit als Modell dienen sollten. Anhand von Bestimmungsbüchern und dem umfangreichen Wissen der Streuobstexperten wurden die Namen der Insekten bestimmt und dann ging es ans Abzeichnen. Hochkonzentriert und immer wieder Maß nehmend am Modelltier ließen die Grundschüler sehr naturgetreue Bilder entstehen, wunderbar erkennen konnte man da die rotbeinige Baumwanze oder eine Skorpionfliege. Und selbst einer unscheinbaren Motte konnte man mit der schmalen Goldkante am Flügel eine Besonderheit abgewinnen. Da war es noch ein zusätzlicher Höhepunkt, als ein Heupferd sich auf Alessias Kappe niederließ und auch keine Angst zeigte, als sie fotografiert wurde.

Die Tiere wurden wieder frei gelassen, dafür durften die Schüler nun in die „Haut“ eines Tausendfüßlers schlüpfen. Sie hielten sich um die Taillen hintereinander fest und mussten versuchen, um die Wette zu rennen. Großes Geschrei begleitete das fröhliche Spiel und schnell wurde allen klar, wie schwer es für diese Tiere sein muss, ihre vielen Beine zu koordinieren.

Auch der fünfte Besuch auf der Streuobstwiese war ein tolles Erlebnis!

 

Streuobst-Projekt Teil 3

FLEISSIG WIE DIE BIENEN ... 

Wiederum den ersten schönen Sonnentag nach langen Regenperioden nützten die Schüler des Regelzugs der Freibühlschule und spazierten zur Streuobstwiese am Ortsrand. Dort wurden sie bereits von Streuobstpädagogin Birgit Wester und Imker Karl Bortot erwartet, denn heute durften die Kinder seinen Bienenstand am äußeren Ende der Wiese besuchen.

 

Gespannt verteilten sie sich um den Schaukasten, in dem ein Bienenvolk wunderschön von beiden Seiten zu besichtigen war. Birgit Wester, die selbst auch als Imkerin eigene Bienenvölker betreut, konnte den Kindern viele Geheimnisse über die emsigen Tierchen verraten und alle Fragen fachkundig beantworten. So erfuhren sie, dass eine Bienenkönigin hauptsächlich mit dem Legen der Eier beschäftigt ist – bis zu 2000 pro Tag! – und dass eine Bienenarbeiterin in ihrer kurzen Lebenszeit verschiedene Stadien der Arbeitsleistung durchläuft. Staunend beobachteten die Dritt- und Viertklässler das scheinbar chaotische Gewusel der Bienen, die aber durchaus wohlorganisiert und überaus effektiv arbeiten.

Ein weiteres nützliches Tier stellte die Streuobstpädagogin den Schülern vor: den Ohrenzwicker. Er ist nämlich für die Vernichtung von Blattläusen zuständig und deshalb ein gern gesehener Gast. Damit die Ohrenzwicker sich am Obstbaum so richtig wohl fühlen können, bauten die Kinder unter der Anleitung von Birgit Wester noch eigene „Ohrenzwicker-Hotels“, die sie aus umgedrehten Tontöpfen herstellten, in die Heu und Stroh gefüllt wurde.

 

Und zum Schluss gab es noch eine Leckerei für alle Besucher – frischer Honig in Waben, sozusagen der Kaugummi der Steinzeitmenschen. Mutig versuchten die Kinder und die meisten befanden: superlecker!

 

WIR MALEN DEN FRÜHLING

Nach vielen grauen Regentagen kam endlich wieder die Sonne heraus … und da nützten die Schüler der Klasse 3/4c am Mittwochvormittag schnell die Gelegenheit für einen Besuch auf der Streuobstwiese.

Begeistert begrüßten sie die Schafherde, die friedlich unter den Bäumen weidete und sich über den unerwarteten Besuch zu wundern schienen. Jedes Kind hatte ein Klemmbrett mit weißem Papier sowie Stifte aus der Schule mitgebracht und so konnten sich nun alle mit der Aufgabe beschäftigen, den Frühling auf der Obstwiese zu skizzieren und später anzumalen – jeder auf seine Art! Eifrig machten sich die Schüler ans Werk und so entstanden kleine Kunstwerke, die den selbstgepflanzten Baum, einzelne Apfelblüten oder die Schafe im Hintergrund erkennen ließen.

Auf dem Rückweg staunten die Kinder über die eifrig schwirrenden Bienen am Bienenstock, die emsig ihrer Arbeit nachgingen.

Streuobst-Projekt Teil 2

WÜNSCHE FÜR DEN BAUM

 

Am vergangenen Freitag ging es für die Dritt- und Viertklässler des Regelzugs der Freibühlschule zum zweiten Mal auf die Streuobstwiese, wo sie von den beiden Streuobstpädagogen Birgit Wester und Frank Höwner bereits erwartet wurden. Denn diesmal stand eine ganz besondere Aktion auf dem Programm: ein neuer Apfelbaum sollte gepflanzt werden!

 

 

Wiesenbesitzer Josef Wälder hatte schon am Tag zuvor ein großes Loch ausgehoben und den Baum samt Arbeitsmaterialien in einem Anhänger bereitgestellt, so dass alles für die Pflanzung vorhanden war. Aber zuerst lernten die Schüler anhand des großen Aushubloches sehr anschaulich, aus welchen Schichten der Wiesenboden besteht. Der neue Baum, ein „Malus Jakob Lebel“, wurde von den Wurzeln bis zur Baumkrone begutachtet und die Kinder erfuhren, wie Apfelbäume veredelt werden.

 

 

Und dann ging es endlich an die Arbeit! Zuerst verkleinerten die Schüler mit den Händen die großen Erdbrocken, damit dann das Loch in gemeinschaftlicher Schaufelarbeit aufgefüllt werden konnte, sobald der Baum hineingestellt worden war. Als Umrandung setzten sie die Stücke der Grasnarbe ein, die Herr Wälder für sie am Rand bereit gelegt hatte. Bevor der Stützpfosten in den Boden getrieben wurde, musste natürlich gegossen werden. Und schließlich wurde der junge Baum mit einem Kokosstrick am Holzpfahl festgebunden. Begeistert hantierten alle Schüler mit Schaufeln und vor allem mit ihren eigenen Händen und übersahen dabei völlig, dass sie rundherum dreckig wurden. Im Gegenteil – einige waren sichtlich froh, dass man mal nicht auf die Kleidung Acht geben musste!

 

 

Nun betrachteten sie stolz das Ergebnis ihrer gemeinsamen Aktion und schienen rundum zufrieden. Die Frage „Was wünscht ihr dem neuen Baum?“ ließ sie deshalb auch keineswegs sprachlos. Die Kinder hatten eine Menge Ideen und wollten vor allem, dass es „ihrem“ Baum gut gehen soll in der Zukunft – er soll wachsen, er soll lange stehen, er soll gute Früchte tragen, er soll immer genug Wasser haben, und er soll nicht vom Blitz getroffen werden!

 

 

Zum Abschluss des Vormittags wurden noch „Büschele“ hergestellt. Das sind kleine Bündel aus Zweigen und Ästen der Obstbäume, die beim Schneiden im Frühjahr anfallen. Sie eignen sich vor allem zum Anheizen von Holzöfen und wurden früher gern in den Backhäusern der Region verwendet. Eifrig sammelten, schnitten und bündelten die Kinder und waren schließlich fast enttäuscht, als zum Rückmarsch in die Schule gebeten wurde.

 

Streuobst-Projekt Teil 1

STREU - OBST - WIESE

Was bedeutet dieser Begriff, der aus drei Wörtern besteht?

Mit dieser Überlegung begann am vergangenen Freitag der Unterricht für die Klasse 3/4c des Regelzugs der Freibühlschule. Klassenlehrerin Iwona Werz hatte sich beim Landratsamt Reutlingen um die Teilnahme am Projekt „Streuobst-Unterricht für Grundschulen“ beworben, bei dem die Schüler sich ein ganzes Jahr lang immer wieder mit dem Thema „Streuobstwiese“ beschäftigen. Dabei werden sie von eigens dafür ausgebildeten Streuobstpädagogen begleitet und angeleitet.

Und so besuchten an diesem Schultag Birgit Wester und Frank Höwner die Grundschulklasse zuerst einmal im Klassenzimmer. Gemeinsam erarbeiteten sie die erste Seite im eigens dafür erstellten Arbeitsheft. Vincent erkannte beispielsweise, dass sich das Wort „STREU“ auf die Bäume bezog, die verstreut auf den Wiesen angepflanzt sind. Der Wortteil „OBST“ stammt natürlich von den vielfältigen Früchten, die man im Herbst ernten kann. Schnell entstanden in den Heften  bunte Bilder von Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Mirabellen, Kirschen usw... Und nicht zuletzt staunten die Kinder über all‘ die vielen Tierarten, die auf der „WIESE“ leben oder dort zu Besuch vorbeikommen. In Dianas Heft kann man die übersichtliche Aufstellung gut erkennen.

 

Nach dieser theoretischen Einführung wanderte die Gruppe gemeinsam zur Streuobstwiese der Familie Josef Wälder, die am südlichen Ortsrand  von Großengstingen gut zu Fuß erreichbar liegt und eine wunderbare Vielfalt von Obstbäumen bietet. Die Schüler dürfen hier nun das ganze Jahre über die Natur erkunden und erleben.

 

Trotz der winterlichen Witterung und letzter Reste Schnee ließen Kinder und Streuobstpädagogen sich begeistert auf das neue Projekt ein. Es wurden Lebensräume für Tiere in Hohlräumen der Baumstämme entdeckt, gepfropfte und eingepackte Bäume begutachtet, Fraßschutz erklärt und vieles mehr.

Die Wachstumsgesetze des Baumes wurden mit Bewegungen nachempfunden: Der Baum wächst – trägt – stirbt ab!

 

Schließlich schritten die Kinder selbst zur Tat und maßen mit Maßbändern die Abstände zwischen den Bäumen ab. Fächerübergreifend kam dabei auch die aktuell behandelte Mathematik ins Spiel – Patricia aus Klasse 3 rechnete um, wie viele Millimeter die neun Meter zwischen zwei Bäumen ergeben! Und Drittklässler Elias schritt mit großen Meterschritten eine weitere Entfernung ab.

Nach diesem spannenden Vormittag freuen sich die Schüler schon auf das nächste Treffen im Streuobst-Projekt, bei dem ein neuer Obstbaum gepflanzt werden soll!

 

 

Streuobst-Projekt

Erleben auf der Streuobstwiese

Nach vielen Jahren mit Kartoffel-Beobachtungen bewegen wir uns 2016 auf neuen Pfaden und wollen die Streuobstwiese entdecken!

Zusammen mit den Streuobstpädagogen Birgit Wester und Frank Höwner werden wir ein Jahr lang in Abständen die Streuobstwiese der Familie Wälder, die uns freundlicherweise die Erlaubnis dazu gab, beobachten und sicher auch eine Menge erleben!

Dazu gehören beispielsweise die Pflanzung eines neuen Obstbaumes, Beobachtung von Baumblüte und Befruchtung, Obsternte und Verwertung sowie Tierbeobachtungen.An ersten Projekttag wird es eine Einführung im Klassenzimmer geben und danach werden wir gemeinsam die Wiese und ihre Umgebung erkunden und vermessen.

Die Kosten für dieses Projekt werden zu 50% vom Landratsamt getragen, das auch die Streuobstpädagogen ausbildet, und zu 50% von der Schule.

Bei Interesse:

www.streuobstparadies.de

Kartoffelacker der Klasse 3/4c

Unser Kartoffelacker

Jedes Jahr im Mai freuen sich die Drittklässler des Regelzugs auf den Moment, wenn das Projekt im „Schulgärtle“ startet!

Jedes Kind erhält eine Kartoffel und ein Namensschild, die Kartoffel wird in die Erde gesteckt und das Namensschild dazu, damit jeder seine Pflanze immer wieder findet.

Nun werden die Beobachtungen alle zwei Wochen in einem Kartoffeltagebuch festgehalten, dass jeder Schüler und jede Schülerin selbst führt. Hier wird beschrieben, wie die Pflanze zum jeweiligen Beobachtungszeitpunkt aussieht und wie sie sich seit dem letzten Mal verändert hat.

Ein Beispiel aus einem Beobachtungsbuch: „Meine Pflanze ist gewachsen. Sie hat grüne Blätter und sie ist sehr fotogän!!“

 

Im Oktober schließlich werden die Kartoffeln geerntet und alle Kinder staunen, wie viele neue Kartoffeln aus jeder Mutterknolle entstanden sind.

Begeistert wird die Ernte abgezählt und von den Mitschülern gebührend bewundert.

Und nun freuen sich alle auf das große Kartoffelessen, das an der großen Tafel im Klassenzimmer stattfindet1