Klasse R 8c (Februar 2012)

WVR - Projekt - Schule macht Theater


Bei der Probe

Die Klasse 8c hat als Thema für ihr WVR-Projekt (Wirtschaft, Verwalten, Recht) die Planung und Inszenierung zweier Theaterstücke gewählt. 
Seit Monaten arbeiten die SchülerInnen weitgehend selbständig mit Hilfe ihrer Klassenlehrerin Lisa Knaus an diesem Projekt. Neben der Organisation von Requisiten, Kostümen, Werbung und der Verpflegung werden lange Rollen auswendig gelernt und geprobt, was das Zeug hält.
Um ein Stück Professionalität in die Schauspielerei zu bringen, luden die SchülerInnen Enrico Urbanek, Leiter des Theaters Tonne zu sich an die Freibühlschule ein. Er nahm sich die Zeit, die Schüler einen Morgen lang durch die Stücke hinweg zu begleiten und ihnen mit sehr hilfreichen Tipps zur Seite zu stehen, obwohl er mitten in der Hauptprobe für eine Premiere am Theater Tonne steckt. 
Die SchülerInnen konnten sehr viel aus diesem Besuch mitnehmen und arbeiten daran, das Gelernte auch an ihrer Aufführung am 9. März im Antoniushaus in Großengstingen umzusetzen. Die SchülerInnen danken Enrico Urbanek für die tatkräftige Unterstützung.


  Workshop für Eltern (Februar 2012) 

Facebook und Co - Handy und Smartphone

  

Herr Celik vom Landesmedienzentrum hat zweimal den Workshop "Facebook und Co" und einmal "Handy und Smartphone" angeboten. Außerdem referierte Frau Lehmann zum Thema Datenschutz. All dies lief im Rahmen der Kampagne "SpardaSurfsafe", initiiert vom "Verein für sicheres Internet".

Auf den Bildern sehen wir Eltern im Facebook - Workshop. Sie arbeiteten mit Fake-Accounts und haben untereinander ein kleines Netzwerk von "Freunden" gebildet. Sie praktizierten somit ein "learning by doing". Außerdem gab es wertvolle Tipps und Unterlagen für sichere Einstellungen. 
Beide Facebook - Workshops waren total ausgebucht, das Interesse war groß und die Eltern kamen der Welt ihrer Kinder ein wenig näher.


  ehemalige Klasse R 7b  (Januar 2012)

Preis für Film "Berta"

Am 27. Januar 2012 waren die Schüler der ehemaligen Klasse R 7 b ins Literaturhaus in Stuttgart eingeladen. Sie hatten ihren Film "Berta" beim landesweiten Schülerwettbewerb "1,2, klick: Medien - check' ich!" der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg eingereicht und gewonnen. Die Preisträger staunten nicht schlecht, wie vornehm es dort ist und freuten sich schließlich über den dritten Platz. 
In dem Film "Berta" haben sich die Schüler Gedanken über Mobbing gemacht. Der Anstoß dazu ist ursprünglich aus der Präventionsarbeit mit der Polizei gekommen. Die Umsetzung erfolgte in einem fächerübergreifenden Projekt, an dem Deutsch, EWG, Musik und Kunst beteiligt waren.


    Klassen 6 von Haupt- und Realschule (Dezember 2011)   

Erfolgreich beim Vorlesewettbewerb





Alisia Heimberger und Janis Tröster heißen in diesem Jahr die Schulsiegerin und der Schulsieger beim Vorlesewettbewerb. Sie qualifizierten sich unter mehr als 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die nächste Runde auf Kreisebene.
Schon seit Jahren beteiligt sich die Freibühlschule an diesem bundesweiten Wettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels mit mehr als 700 000 Kindern aller Schularten. 
Seit Anfang November suchten auch die Schüler in Großengstingen ihre besten Leser. Doch nicht nur das Vorlesen wird hierbei gewertet. Auch die Präsentation des Buches ist ein wichtiges Kriterium. Aus den vier Klassen wurden dabei unter Mitwirkung aller Klassenkameraden jeweils die zwei besten Leser ausgewählt, die dann in einer großen eineinhalbstündigen Veranstaltung ihre Sieger suchten. Hier mussten die acht Schüler vor der stattlichen Kulisse aller Sechstklässler und der sechsköpfigen Jury ihrer Deutschlehrer bzw. Klassenlehrer und den beiden Vorjahressiegerinnen in der Aula der Freibühlschule ihr Können noch einmal unter Beweis stellen. 
 Die Siegerin der Hauptschule, Alisia Heimberger, las aus dem Buch „Das Glück kam wie ein Donnerschlag“ von Guus Kuijer.
Der Sieger der Realschule, Janis Tröster, hatte mit dem Buch „Cregs Tagebuch 4“ von Jeff Kinney Erfolg. Er wurde auch von der Klasse R 6c zum Klassensieger gekürt, während in der R 6b Lisa Failenschmid, in der R 6a Sarah Weiß und in der H 6 Jessica Widmer diesen Titel holten.
 Die feierliche Übergabe der Urkunden nahm Rektorin Dorothea Koch im Rahmen einer Schülervollversammlung vor.
Der Vorlesewettbewerb soll allen Teilnehmern wichtige Impulse im Umgang mit Jugendliteratur, Sicherheit im Auftreten vor einer Gruppe und nicht zuletzt Freude am Lesen vermitteln.
 


  Sicherheit im Internet für Schüler und Eltern  (Dezember 2011)  

Freibühlschüler lernen von Hackern

PC, Laptop, Handy – überall vorhanden und sehr anfällig gegenüber unbefugten Zugriffen!  Wie sicher sind deine Daten, Passwörter, Telefonlisten, Bankverbindungen? Wer liest deine Mails und SMS mit? Wer kann dich mit der eigenen Webcam in deinem Zimmer beobachten? Sogar nur das Öffnen einer MMS von Unbekannt reicht für eine Handymanipulation aus!

Eine Fülle von Informationen erhielten die Freibühlschüler klassenstufenweise in der Münsinger Alenberghalle. Referent Erwin Markowsky zeigte gleich zu Beginn mit „Live-Hacks“ an Schülerhandys, wie leicht es für Kriminelle ist, auf ungesicherte Handys z.B. mit offenem Bluetooth zuzugreifen, aktuelle und gelöschte SMS auszulesen und auszuspionieren, wann mit wem wie lange telefoniert wurde.


Klassenstufen 5 und 6 in der Alenberghalle

Interessant, aber doch erschreckend war das Abhören eines Gespräches zweier Lehrer, die sich vor der Halle befanden und deren Handy gehackt war: Alles konnte man in der Halle deutlich mithören!

Auch die Gefahren des Chattens, der Preisgabe von persönlichen Daten in sozialen Netzwerken und die hohen Kosten für ahnungslose Eltern bei illegalen Downloads und Tauschbörsen waren sehr informativ und machten viele, die sich darum bisher wohl nie gekümmert hatten, nachdenklich. Denn auch bei Unwissenheit und Ahnungslosigkeit müssen Eltern für ihre nicht volljährigen Kinder in diesen Fällen zahlen!

Detailinfomationen und Schutzmöglichkeiten für Schüler und Eltern auf www.spardasurfsafe-bw.de


  Französisch-Schüler in der Schulküche (November 2011)    

Haushaltsführerschein für Französisch-Schüler/innen
von Franziska Schmid und Mirijam Schwab

Damit wir Französisch-Schüler/innen, die keine Hauswirtschaft haben, grundlegende Tätigkeiten eines Haushaltes kennen lernen, arbeiteten wir an vier Nachmittagen mit Frau Dagmar Schnitzer und Frau Pia Münch von den Landfrauen und mit der MUM-Lehrer Frau Lißmann in der Schulküche. 
Am 1. Nachmittag gab es die Themen "Fit und gesund" und "Wisch und weg, aber richtig". Bei "Fit und gesund" ging es um Hygiene im Haushalt und um Bakterien, bei "Wisch und weg, aber richtig" waren die Grundreinigung und Sichtreinigung das Thema. Gelernt haben wir auch, welche Putzmittel, ob Lappen oder Schwamm richtig sind. 
Am 2. Nachmittag
hatten wir das Thema "Wäschepflege - aber wie?". Da lernten wir, wie man Wäsche pflegt, wie die Waschmaschine läuft und die internationalen Pflegekennzeichen. Wir lernten auch, wie man einen Knopf ganz einfach annähen kann. 
Am 3. Nachmittag hieß es "Gut geplant ist halb getan". Wir erfuhren, was Existenzbedürfnisse, Kulturbedürfnisse und Luxusbedürfnisse sind und dass man sich am besten eine Einnahmen- und Ausgabenliste schreibt, damit man weiß, wie viel Geld noch übrig ist. Wir haben auch viel über Lebensmittelkennzeichnung erfahren, wo sie nach dem Einkauf hin sollen und haben die Übersicht über die Ernährungspyramide kennen gelernt.
Am 4. Nachmittag kochten wir verschiedene Gerichte, lernten wie es am Arbeitsplatz aussehen sollte und wie man spült. Als wir fertig mit Kochen waren, saßen wir mit den drei Frauen zusammen am Tisch und probierten die Gerichte. Die Nachmittage waren schön, wir haben viel gelernt und den drei Frauen wollen wir sehr danken!
Hier kommen jetzt noch einige Bilder.

Frau Münch, Frau Schnitzer und Schulleiterin Frau Koch


  Französisch-Schüler R 8 + R 9  (Oktober 2011) 

Strasbourg 2011
von Nicole

Wir machten uns mit unserer Französischlehrerin Frau Knaus und Herrn Stumpf auf in Richtung Straßburg. Nach einer ca. 3-stündigen Fahrt, in der wir viel zu lachen hatten, kamen wir in Straßburg an. Dort luden wir zunächst unser Gepäck im Hotel ETAP ab und machten uns dann schnell auf den Weg in die Stadt. 
Wir starteten mit einer Fahrt in der Minitram (kleiner Touristenzug) und haben auf diese Weise schon einiges von Straßburg zu sehen bekommen. Danach haben wir eine Stadt Rallye gemacht, die wir in kleinen Gruppen zusammen bestreiten durften. Für die besten zwei Gruppen gab es bei der Heimfahrt noch einen Preis. Also, es hat sich gelohnt sich anzustrengen. Uns hat es total Spaß gemacht, die Leute dort anzusprechen und zu testen, wie gut wir uns ausdrücken können und ob die Leute uns auch verstehen.
Als wir mit der Stadt Rallye fertig waren, trafen wir uns an der Kathedrale und bekamen dann auch dort eine Führung. Wir haben dort viel Interessantes über die Kathedrale und auch über Frankreich bzw. Straßburg selbst erfahren.

Danach sind wir ins Hotel zurück gegangen, das nicht weit von der Kathedrale entfernt war. Dort haben wir unsere Zimmer bezogen und uns fertig gemacht, um anschließend in das Restaurant Flam´s zu gehen, wo wir alle zusammen Flammkuchen gegessen haben. Geschmeckt hat der Flammkuchen spitze. Am Tisch neben uns wurde Geburtstag gefeiert. Wir haben uns den Geburtstagsgästen angeschlossen und dem „Geburtstagskind“ auch noch ein Geburtstagsständchen auf Französisch gesungen. 
Nach dem Essen hatten wir noch etwas Zeit um Straßburg auf eigene Faust zu erkunden. Manche hatten etwas Schwierigkeiten mit ihrem Orientierungssinn und haben erst nach einigen Umwegen wieder zurück zur Kathedrale bzw. zum Hotel gefunden.

Ziemlich müde vom vielen Herumspazieren, der Busfahrt  und den neuen Eindrücken sind wir zurück ins Hotel gegangen.
Trotzdem war in der Nacht zum Leidwesen für unsere Lehrer nicht für alle das Schlafen angesagt.

Der nächste Tag begann mit einem Frühstücksbuffet mit echtem französischem Baguette. Fit waren wir dort noch nicht. Nach dem Frühstück traten wir auch schon die Rückfahrt an. Wir legten jedoch noch einen Stopp in Gutach ein. Dort bekamen wir noch eine Führung in den Vogtsbauernhöfen. Danach ging es mit einer kleinen Pause zurück in die Heimat. 
Ich denke wir können alle sagen, dass Straßburg genial war. Wir haben viel dazu gelernt, hatten viel zu lachen und  haben immer wieder versucht, uns mit den Franzosen zu unterhalten, die uns auch verstehen konnten & total freundlich waren. 

    Kurz gesagt: Es war kurz, aber diese Tage wird niemand so schnell vergessen!  


  Projekt: R 5a und R 6c (Oktober 2011) 

Die Farben unserer Erde

Wie man mit handelsüblichen Wasserfarben malt, das weiß jeder. Wie aber kann man Malfarben selber herstellen? Dies erfuhren die Schüler/innen der R 5a und R 6c in einem ganztägigen Kunst-NWA-Projekt. Der Bodenkundler Jörg Schneider erklärte anschaulich mit Hilfe von Kastenprofilen, wie ein Boden aufgebaut ist und woher seine Farbe kommt: Humus ergibt eine schwarze Färbung, Mangan färbt sehr dunkel, Böden mit Eisengehalt sind braunrot bis gelb, und ohne Eisen sind sie ganz hell. In Eimern hatte er verschiedenfarbige Böden mitgebracht.
Ebenfalls zu Gast war an diesem Tag die Künstlerin Renate Vetter. Von ihr erfuhren die erstaunten Schüler, wie die Farben so hergestellt werden, dass sie zum Malen verwendet werden können. Mit Mörser und Pistill  wurde die feste Erde immer wieder zerkleinert, mehrmals gesiebt und mit Wasser und Schneebesen malfertig angerührt. Ganz schön anstrengend! Damit die Farbe auf dem Papier haftet, kam Holzleim als Bindemittel hinzu.
Mit Kohlestücken wurden selbst ausgedachte Motive aufgezeichnet und die Farben mit verschiedenen Werkzeugen wie Pinsel, Spachtel, Spatel, Schabern und mit den Fingern aufs Papier gebracht. Jeder war voll bei der Sache, und die Zeit ging leider sehr schnell vorbei.

K U N S T
W
A

 
Bodenkundler Jörg Schneider

  
Natürliche Farben der Erde


Künstlerin Renate Vetter erklärt


R 5a stellt Farben her


Zerkleinern und Anmischen


Erdfarben werden gesiebt


Fertig angemischte Erdfarbe


  Kooperation mit dem Tennisclub Engstingen (Juli 2011)   

Tennis-Schulmeisterschaften

Ein Hauch von Wimbledon wehte über der Tennisanlage des TC Engstingen! Es wurde gehechtet, Crossbälle und Stoppbälle in allen Variationen flogen über die Netze und meist kein Ball verloren gegeben. Der Tennisclub Engstingen, der schon im 4. Jahr mit der FBS kooperiert, lud am Montag zur 3. Schulmeisterschaft.  
Fast 50 Schüler der Freibühlschule Großengstingen ermittelten die Tennischampions der Klassen 3-6 und 7-9 . Trotz kühler Witterung war die Stimmung prächtig! Nicht zuletzt, da der Tennisclub für das leibliche Wohl mit Brezeln, Grillwurst und Getränken sorgte. Nach insgesamt 4 Stunden waren die legitimen Nachfolger von Boris Becker und Steffi Graf gefunden und durften die prächtigen Siegerpokale aus der Hand des Vereinsvorsitzenden Andreas Wiedermann entgegennehmen.

Jungen Klasse 3-6:    1. Mika Malenke  2. Ruben Mader  3. Manuel Flad  4. Oliver Koch
Mädchen Klasse 3-6: 1. Ann-Kathrin Mader 2. Sophia Schilling  3. Svenja Gekeler  4. Sigrid Heinzelmann
Jungen/Mädchen Klasse 7-9: 1. Paul Armbruster  2. Kujtim Isenaj  3. Vanessa Hoeneß  4. Levin Tröster  


  Klassen R 6 der Realschule (Juli 2011)    

Jugend trainiert für Olympia in Pliezhausen

23 Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse durften in Pliezhausen ein großes sportliches Highlight erleben: Jugend trainiert für Olympia. Unsere Mädchen und Jungs konnten sich erfolgreich mit weit über 1000 Teilnehmern in verschiedenen leichtathletischen Disziplinen messen. 

Als eine der kleinsten Schulen belegten die Mädels einen großartigen 10. Platz (von 20) und die Jungs von 19 Plätzen einen großartigen 8. Platz.


  Hauptschule organisiert Sporttag für Klassen 1 bis 6  (Juli 2011)   

>>> Von Schülern für Schüler <<<


  Hauptschule  Schokoladenprojekt   (Juni 2011)              >>> Sweet days <<<


  Hauptschule H 9   (Juni 2011)                 >>> Abschlussfahrt H 9 <<<


  Ein Römer in der Aula  (Juni 2011)

Lebendiger Geschichtsunterricht in der 6. Klasse

Alexander Zimmermann erschien in der Ausrüstung eines römischen Legionärs und gab allein durch seine Person Anlass zu vielen Fragen rund um das römische Militär, um Wirkung von Waffen und Schutz vor feindlicher Waffeneinwirkung.

Sehr lebendig schilderte er das Leben in der Legion, erzählte über Bekleidung und Verpflegung. Besonderes Interesse zeigten die Schüler an den Eingangsbedingungen für die Legion. Der Legionär sollte 1,80 Meter groß sein. Eine gute körperliche Konstitution war wichtig, da die Legionäre viel tragen mussten. Das konnten die Schüler dann auch ausprobieren. Sie durften die gesamte Ausrüstung „begreifen“ und konnten sich so über alle Sinne ein Gesamtbild erschließen.


  Erlebnispädagogischer Tag R 6a (Juni 2011) 

Erlebnisse auf dem Wasser und in der Luft


Gemeinsame Spiele


Ein Floß entsteht


Ob das wohl schwimmt?


Neuer Versuch

Täglich gibt es in der Schule was zu erleben, an diesem Tag war es für die R 6a etwas Besonderes. Mit ihrem Klassenlehrer Gerd Lißmann fuhr sie mit dem Linienbus nach Mariaberg an die Lauchert, wo schon Schulsozialarbeiter Cord Dette und Erlebnispädagoge Jörg Singer warteten. Nach gemeinsamen Spielen teilte sich die Klasse in zwei gemischte Gruppen, die verschiedene Aufgaben bekamen.

Von der Gruppe 1 musste jeder frei schwebend, jedoch gut von anderen gesichert, mit einer selbst gebauten Hochseilbahn von einem Steilhang aus die Lauchert überqueren. Die zweite Gruppe wurde vor 8 Bretter, 5 Plastikkanister und jede Menge Seile und Gurte geführt und sollte ein stabiles Floß bauen und damit alle Gruppenmitglieder ans andere Ufer der Lauchert bringen.

Sehr bald zeigte sich, dass vorschnelle Aktionen Einzelner nicht erfolgreich waren. Bessere Lösungen ergaben sich, wenn alle vorher miteinander redeten, sich beraten, gemeinsam sich für Vorschläge entschieden und diese dann zusammen im Team baulich umsetzten. 
Nachdem das Floß zu Wasser gelassen war, setzte die Gruppe nach und nach über. Dabei mussten wieder alle, die Paddler und auch die Schüler, die mit Sicherungsseilen an den Ufern standen, sich mächtig anstrengen, damit das Floß nicht abgetrieben wurde, denn die Lauchert führte nach den Regenfällen viel Wasser, das schnell strömte. 

Nachdem sich in der Pause alle am Lagerfeuer mit roten Würsten, Grillkäse, einigen Süßigkeiten und Getränken gestärkt hatten, wanderte die Klasse hinauf in den Mariaberger Wald. Dort hatten die Betreuer zwischen zwei hohen Kiefern in 12 m Höhe eine Riesenschaukel angebracht. Jeder Freiwillige - natürlich auch der Klassenlehrer - wurde von zuverlässigen Schülern in Haltegurten hochgezogen und konnte nach dem Ausklinken frei hin und her schaukeln! Anschließend wurde er wieder vorsichtig herabgelassen. Alles klappte wunderbar und macht sehr viel Spaß! Am Spätnachmittag fuhren alle wieder mit dem Bus zurück zur FBS.


Stapellauf


Überfahrt über die Lauchert


Hochseilgruppe am Steilhang


Gemeinsames Grillen


Sicher angegurtet mit Jörg Singer


In luftiger Höhe


Über die Leiter in die Schaukel


Sicherungsgruppe


  Klassen 5 und 6 der Haupt- und Realschule  (Mai 2011)

Fledermäuse hautnah erleben


Flughautspannweite bis 40 cm

   
Rasender Herzschlag am Ohr hörbar und scharfe Zähnchen


Immer wieder gab es Fragen.

"Die sind ja viel kleiner als ich gedacht habe!" Staunen bei den Fünft- und Sechstklässlern als Ilona Bausenwein vom Freundeskreis der Schlossfledermäuse Tübingen ihre mitgebrachten Fledermäuse zeigt. Jeder darf sie streicheln und hat jetzt sicher keine solche Angst mehr vor diesen Nachtjägern, die auf Fotos immer wie große Monster aussehen.
Auf unterhaltsame Weise erfahren die Schüler/innen Vieles über den Bau und die Biologie dieser fliegenden Säugetiere.  Vorsicht vor den messerscharfen Zähnchen, die Insektenpanzer knacken können!  Man glaubt oft, dass Fledermäuse zittern, doch es ist ihr hoher Ruhepuls von 500 pro Minute!  Beim Fliegen kann er sich auf über 1000 steigern.

Eingebettet in spannende Geschichten erfahren die Schülerinnen und Schüler viele Einzelheiten, z.B. dass
   - sie 90 Minuten die Luft im Winterschlaf anhalten können und daher oft für tot gehalten werden
   - sie im Fliegen trinken
   - sie wasserscheu, aber dennoch gute Schwimmer sind
   - ihre Körpertemperatur 40 °C beträgt
   - sie ein Hauptherz und 12 Zusatzherzen in der Flughaut haben
   - sie sehr saubere Tiere sind, ihre Flughaut weich kauen und sich mit Körperfett eincremen
   - sie schlecht sehen und sich mit Ultraschalltönen und deren Echo orientieren
   - sie alles 10mal so laut hören wie wir

Viele Fragen gibt es, und wir wissen nun auch, dass Fledermäuse im Juli/August "heiraten", wobei die Weibchen sich das Männchen aussuchen, aber nicht das stärkste, sondern das "höflichste", das sich am besten benimmt. Ihre Jungen bekommen sie, wenn die Umweltbedingungen (Wärme) günstig sind; bei der Geburt hängen die Mütter in ihrem Versteck und fangen die nackten, blinden Jungen mit ihrer Flughaut auf und wärmen sie an ihrem Körper.
Fledermäuse überwintern in frostfreien Höhlenspalten und unter Holzscheiten.
Höhlen mit schlafenden Fledermäusen soll man nicht betreten, weil deren empfindliche Wärmefühler die menschliche Körpertemperatur registrieren und daraufhin den Tierchen Gefahr signalisieren. Um dieser Gefahr zu entgehen, zittern sich die Fledermäuse warm und verbrauchen dadurch so viel lebenswichtige Energie wie in einem Monat Winterschlaf.


  Musical der Klassen 5 der Haupt- und Realschule (April 2011)  

 Musical  " Leben  im  All "


Die Projektleiter bei der Begrüßung


Sternschnuppen und Planeten


Solisten


Der rote Mars und andere Planeten


Schulband

Planeten, Sternschnuppen und Kometen schweben über die Bühne, dazu singt ein großer Schülerchor aus Fünftklässlern der Haupt- und Realschule, und die Schulband spielt rockige Musik - bei der Premiere des Musicals "Leben im All" zeigten die Akteure das turbulente Leben im All. Farbenfroh bewegten sich die Planeten zur Musik, die gelb-weißen Sternschnuppen flitzten dazwischen, aber niemand ließ sich vom bösen Schwarzen Loch, das alles aufsaugen will, einschüchtern. 
Ein voller Erfolg war die Aufführung, auf die seit Schuljahresbeginn der Musiklehrer Friedrich Schnitzer und seine Kollegin Anne-Kathrin Jung hinarbeiteten. Alle Fünftklässler haben mitgemacht, sie waren mit Eifer dabei und rissen das Publikum mit. Unterstützt wurden sie von der Schulband und hinter den Kulissen von zahlreichen älteren Schülern und Lehrerkollegen aus den Fachbereichen Kunst und Technik (Bühnenbild, Bühnenaufbau, Aussteuerung Tontechnik). 
Der Liederkranz Großengstingen finanzierte die Anschaffung der zahlreichen Noten für Chor und Schulband.


Die Technik macht den guten Ton


Das Schwarze Loch


Chor der Fünftklässler

Videoclips (mp4):    >> Clip1          >> Clip2          >> Clip3


  Preis für R 8 b beim Jugendfilmfest (April 2011)

Mobbing:   Movie-Hirsch für den Kurzfilm "Berta"

Krauchenwies, wir kommen wieder!
Die Klasse R 8 b bekommt beim Jungendfilmfest 2011 den Movie-Hirsch. Für ihren Kurzfilm "Berta", eine Produktion gegen Mobbing, überreichte Daniel Schumacher den Jugendlichen die begehrte Auszeichnung. 
 Die Schüler durften mit einer Stretchlimousine beim Mobilum in Krauchenwies vorfahren, unter Blitzlichtgewitter über den Roten Teppich in den Saal gehen und wurden dort mit Glanz und Glamour für ihre Kreativität belohnt. Cannes und Hollywood waren Vorbild für die Preisverleihung. 
Die Filme der Jugendlichen liefen auf drei großen Leinwänden. Der Beitrag aus Engstingen glänzte durch hervorragende Qualität. Herausragend waren auch die guten Tricks, mit denen die Jugendlichen die Innensicht eines Mobbingopfers darstellten. 
Für die Schüler aus der Freibühlschule war noch am Abend eines klar: Wir machen weiter. Bei der nächsten Movie-Hirsch-Verleihung sind wir wieder dabei.
 


  MUM-Gruppen R 10  (April 2011) 

Besuch vom Frauenhaus Reutlingen

Demütigungen, Vergewaltigungen, Drohungen, Beleidigungen, Faustschläge, .... das sind alles Gründe, warum Frauen in eine Einrichtung flüchten, wo ihnen und ihren Kindern geholfen wird. 
Diplompädagogin Sabine Lummel und Irene Köpf, Sozialpädagogin vom Frauenhaus Reutlingen waren von der MUM-Gruppe eingeladen und sensibilisierten bei ihrem Besuch die Schülerinnen für alle möglichen Formen der häuslichen Gewalt, welche Möglichkeiten die Opfer haben und wo sie Hilfe bekommen.
Dabei ist das Gespräch mit einer Vertrauensperson (Freundin, Freund, Lehrerin,...) der erste Schritt aus der Gewaltspirale. 
Das Frauenhaus Reutlingen besteht seit 1978 und bietet 10 Frauen und 10 Kindern Platz und Schutz vor gewalttätigen Männern und Vätern.


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